Moderation eines strategischen Branchendialogs

Ausgangslage und Zielsetzung
Die hauptsächlich im Automobilhandel tätige AMAG hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie die Initiative ergriffen und die Schaffung eines branchenweiten Nachhaltigkeitslabels in der Unfallschadenreparatur angeregt. Auf Einladung der AMAG trafen sich rund 40 Vertreter und Vertreterinnen aus der Branche, den Verbänden und aus der Versicherungswirtschaft in einem von frischer wind moderierten Dialog. Ziel des Branchendialogs war es, sich auf gemeinsame Rahmenbedingungen zu einigen, die die branchenübergreifende Schaffung eines Nachhaltigkeitslabels ermöglichen sollte. Gleichzeitig sollte eine breit abgestützte Trägerschaft geschaffen werden, welche die Projektidee in die Umsetzung bringen sollte.

Vorgehen
Zunächst galt es die die wichtigsten Vertreter aller beteiligten Branchen an einen Tisch zu bringen. AMAG nutzte ihr Netzwerk, organisierte eine Trägerschaft und brachte rund 40 Teilnehmende für einen halbtägigen Online-Workshop zusammen. Im Kern des Workshops stand der moderierte Dialog zwischen den unterschiedlichen Playern. Der Workshop sollte mit minimalem Input die unterschiedlichsten Stakeholder in einen offenen Dialog bringen um jenseits von Partikularinteressen die gemeinsame Basis für das angestrebte Label herauszuarbeiten. In drei Gesprächsrunden trafen sich die Teilnehmenden in wechselnder Zusammensetzungen, um breit abgestützte Empfehlungen herauszuarbeiten.
Ergebnis
Die Teilnehmenden einigten sich auf Schlüsselfaktoren, welche für eine erfolgreiche Lancierung eines Nachhaltigkeitslabels berücksichtigt werden sollen. Hauptergebnis war, dass die Sensibilisierung für das neue Label gelang. Einige Akteure griffen die Initiative auf. Ein Jahr später stand das Label «green care repair».
Projektdetails
Zeitraum: 2022
Auftraggeberin: AMAG
Projektbeteiligte: Hersteller/Zulieferer, Reparateure, Karosserie und Lack-Betriebe, Versicherungen, Bund und Kanton
Rolle frischer wind: Konzeption und Moderation des Branchendialogs